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Eigene Schriftenreihe

 

    Ludger Basten
Postmoderner Urbanismus
Gestaltung in der städtischen Peripherie
ISBN 3-8258-8902-5
EUR 34,90
 
       
         
  Die städtische Peripherie ist wieder in den Blickpunkt der Stadtforschung gerückt. Ihre (städte-)bauliche Gestalt, Prozesse ihrer Gestaltung sowie die Alltagserfahrungen ihrer Bewohner verändern sich. Analog dazu sind kontroverse Debatten um eine kulturell-ästhetische und planerische Neubewertung der Peripherie entbrannt. Aufbauend auf theoretischen Überlegungen zur Stadt der Postmoderne wird hier anhand einer deutschen und einer kanadischen Fallstudie analysiert, wie derzeit in der Peripherie neue "städtische" Räume konstruiert und produziert werden. Welche Gestaltungsvorstellungen werden dabei umgesetzt? Und wie werden solche neuen peripheren Stadtquartiere von ihren Bewohnern gesehen, erlebt und angenommen? Ludger Basten lehrt und forscht als Hochschuldozent am Geographischen Institut der Ruhr-Universitõt Bochum.  
         
    Claus-C. Wiegandt (Hg.)
Öffentliche Räume - öffentliche Träume
Zur Kontroverse über die Stadt und die Gesellschaft

ISBN 3-8258-9158-5
EUR 14,90

 
       
   

Ideal und Wirklichkeit öffentlicher Räume werden derzeit kontrovers thematisiert. Auf der einen Seite gibt es die Skeptiker, die den Verfall der öffentlichen Räume mit einer Ausgrenzung sozial schwacher Bevölkerungsgruppen feststellen, auf der anderen Seite stehen die Optimisten, die eine Renaissance der öffentlichen Räume auch als "Bühne" einer neuen Selbstdarstellung für breite Bevölkerungsschichten beobachten. Die Beiträge dieses Sammelbandes zeigen, dass sich für beide Standpunkte gute Gründe finden lassen, zeigen aber auch, dass die beiden Standpunkte vielfach miteinander verschränkt sind und eine schwarz-weiß Malerei nicht weiterhilft.

Claus-C. Wiegandt, heute Professor für Stadt- und Regionalentwicklung am Geographischen Institut der Universität Bonn, hat sieben Autoren bzw. Autorengemeinschaften zusammengeführt, die sich in München mit der Zukunft der öffentlichen Räume beschäftigt haben.

         
   

Rafael Stegen
Die Soziale Stadt
Quartiersentwicklung zwischen Städtebauförderung, integrierter Stadtpolitik und Bewohnerinteressen
ISBN 3-8258-9415-0
EUR 29,90

 
       
 
Seit 1971 ist in der Bundesrepublik Deutschland die Städtebauförderung das klassische Instrument der Stadtentwicklung. Mit dem seit 1999 bestehenden Bund-Länder-Programm 'Die Soziale Stadt' wurde die Städtebauförderung um ein Sonderprogramm ergänzt, mit dem gezielt ein weiteres Anwachsen der sozialräumlichen Polarisierung in den bundesdeutschen Kommunen vermieden werden soll. Inwieweit dieser Anspruch angesichts wachsender Komplexität in der Stadtentwicklung und unter den bestehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen erfüllt werden kann, und welche Hemmnisse dem entgegenstehen, wird einerseits theoretsich und andererseits beispielhaft anhand der Fallstudie 'Bremerhaven Wulsdorf-Ringstraße' untersucht.
         
   

Andreas Schweitzer
UNESCO-Weltkulturerbe
Motor oder Bremse der Stadtentwicklung in Köln?
ISBN 978-3-8258-0788-7
EUR 19,90

 
       
 
Die UNESCO-Welterbekonvention zeichnet Kultur- und Naturgüter von außergewöhnlich universellem Wert aus und stellt diese unter Schutz. Im Jahr 2007 sind weltweit 851 Objekte eingetragen, in Deutschland sind es 32. In jüngster Zeit häufen sich Kontroversen über das Erbe der Menschheit. Auslöser sind oftmals geplante Bauvorhaben, die Welterbestätten beeinträchtigen. Der Schutzgedanke der UNESCO steht hier häufig den wirtschaftlichen Interessen von Städten und Investoren gegenüber.

Am 5. Juli 2004 wurde der Kölner Dom aufgrund geplanter Hochhäuser als erstes europäisches Bauwerk auf den Index der bedrohten Kulturgüter gesetzt. Die Problematik, die sich aus der konfliktbehafteten Konstellation zwischen Denkmalschutz und Stadtentwicklung ergibt, ist Gegenstand dieses Bandes. In einer Konfliktbiographie werden die individuellen Interessen und Ziele der beteiligten Akteure dargestellt, die zum Verzicht der Hochhausplanungen führten.

Andreas Schweitzer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geographischen Institut der Universität Bonn im Bereich Stadt- und Regionalforschung.
 

Stefanie Föbker
Wanderungsdynamik in einer schrumpfenden Stadt
Eine qualitative Untersu-chung innerstädtischer Umzüge
ISBN 978-3-8258-1424-3
EUR 19,90

 

Das Thema Schrumpfung hat in den vergangenen Jahren eine starke Aufmerksamkeit in der Stadtforschung erlangt. Im Zentrum dieses Bandes steht eine Auseinandersetzung mit der hohen innerstädtischen Wanderungsdynamik, die im Zusammenhang mit Schrumpfung beobachtet wird. Erklärungen dafür setzen bei den erweiterten Umzugsmöglichkeiten an, die ein entspannter Wohnungsmarkt bietet, sowie bei den problematischen Wohnumfeldbedingungen in den betroffenen Vierteln.

Im Rahmen einer Fallstudie in Wilhelmshaven wurden Interviews mit Nachfragern und Anbietern auf dem lokalen Wohnungsmarkt geführt. Die empirische Untersuchung verfolgt drei Ziele: die schrumpfungsspezifischen Bedingungen von Umzugsentscheidungen zu verstehen, das Zusammenwirken der Akteure auf einem entspannten Wohnungsmarkt zu analysieren sowie den Zusammenhang zwischen innerstädtischen Umzügen und der wahrgenommenen sozialräumlichen Entwicklung zu erfassen.

Stefanie Föbker ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Geographischen Institut der Universität Bonn im Bereich Stadt- und Regionalforschung.
   
Martin Franz
Brachflächenentwicklung und die institutionelle Dimension von Nachhaltigkeit
ISBN 978-3-8258-1661-2
EUR 24,90
 
 

Die Umnutzung von Brachflächen kann einen Beitrag zur nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung leisten. Um diesem Potenzial gerecht zu werden, muss die Entwicklung von Brachflächen selbst auch nachhaltig gestaltet werden. Der vorliegende Band geht der Frage nach, wie ein solcher nachhaltiger Umgang mit Brachflächen institutionalisiert werden kann. Anhand des Fallbeispiels Oberschlesien wird die praktische Relevanz des Konzepts untersucht und es werden Handlungsbedarfe bei den Akteuren auf lokaler und regionaler sowie europäischer Ebene abgleitet.

Martin Franz ist wissenshcaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Geographie der Philipps-Universität Marburg im Bereich Regionalforschung.

   
Maike Dziomba
Städtebauliche Großprojekte der urbanen Renaissance
Die Phase der Grundstücksverkäufe und ihr Einfluss auf den Projekterfolg
ISBN 978-3-643-10037-5
EUR 24,90

 
 

Großprojekte der urbanen Renaissance sind aktuelle stadtentwicklungspolitische und immobilienwirtschaftliche Herausforderungen. Zentral für die optimale Einbindung einer Vielzahl privater Investitionsentscheidungen sind die Strategien der Grundstücksverkäufe, die Steuerungsansätze der öffentlichen Hand und die Vielfalt der Teilprojekte im Kontext der lokalen Immobilienmärkte.

Durch die Integration von Immobilienökonomie und Governance-Ansatz in die Planungsreflexion erfährt die deutschsprachige Stadtforschung eine neue Perspektive.

Die Dissertation von Dipl.-Geogr. Maike Dziomba entstand an der TU Hamburg-Harburg/HafenCity Universität Hamburg im Department Stadtplanung.

 
 

Lena Hatzelhoffer, Michael Lobeck, Wolfgang Müller, Claus-Christian Wiegandt (Hg.)
E-Government und Stadtentwicklung
ISBN 978-3-643-10899-9
EUR 19,90

 
Der vorliegende Band, der im Anschluss an die Tagung e-motion 2009 entstanden ist, greift den Diskurs über den Einfluss der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien auf das Handeln der öffentlichen Verwaltung auf. In den einzelnen Beiträgen werden einige der dort diskutierten Themen vertieft:

- Möglichkeiten eines effizienten Verwaltungshandelns mithilfe der neuen
  Medien (E-Government)
- Auswirkungen der modernen Technologien auf die politische Steuerung
  der gesellschaftlichen Entwicklung (Governance) und
- neue Chancen der direkten Bürgerbeteiligung (E-Partizipation)
 
 

Lienhard Lötscher, Kai Kühmichel
Vom Haus zur Stadt
Stadtentwicklung sehen - erkennen - verstehen. Handbuch
ISBN 978-3-643-11343-6
EUR 27.90 EUR

 
In Europa leben über 70% der Bevölkerung in städtischen, bzw. urbanen Räumen. Die meisten von uns leben somit in einer Stadt. Täglich gehen oder fahren wir durch unsere städtische Umwelt. Wie gut kennen wir diese eigentlich - oder wie gut glauben wir sie zu kennen?

Im Laufe langjähriger Unterrichtstätigkeiten an Universitäten in Deutschland und der Schweiz, bzw. an Hochschulen in NRW haben wir festgestellt, dass es - nicht nur Studierenden - immer wieder schwer fällt, die gebaute Umwelt räumlich und zeitlich in die Stadtentwicklung einzuordnen. Mit den beiden Bänden "Vom Haus zur Stadt" wollen wir - und dies ist unseres Wissens noch nie versucht worden - Hintergrundwissen zu Stadtentwicklung und Architektur, die unsere alltägliche Stadtumgebung prägen, so aufarbeiten, dass sie vor Ort anhand klar definierter Kriterien zeitlich datierbar wird.

Mit dem "Handbuch", das Sie nun in Händen halten, soll Ihnen ermöglicht werden die frühere und heutige Stadtentwicklung "vom Haus zur Stadt" zu sehen, zu erkennen und zu verstehen.

Lienhard Lötscher war Professor an der Universität Basel, der TU München und Inhaber des Lehrstuhls Kultur- und Siedlungsgeographie der Ruhr-Universität Bochum.

Kai Kühmichel ist Architekt und Stadtplaner, lehrte Architektur und Stadtplanung an der FH Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und im master städtebau NRW.

 
 

Lienhard Lötscher, Kai Kühmichel
Vom Haus zur Stadt
Stadtentwicklung sehen - erkennen - verstehen. Feldbuch
ISBN 978-3-643-11344-3
EUR 7.90 EUR

 
Mit den beiden Bänden "Vom Haus zur Stadt" haben wir - und dies ist unseres Wissens noch nie versucht worden - Hintergrundwissen zu Stadtenwicklung und Architektur (vgl. "Handbuch"), die unsere alltägliche Stadtumgebung prägen, so aufgearbeitet, dass sie vor Ort anhand klar definierter Kriterien zeitlich datierbar wird. Solche Merkmale haben wir für Grundrisstypen und Hausfassaden bis zum Zweiten Weltkrieg pro Baustil und von 1950 bis 2010 in Zeitschnitten von 10 Jahren jeweils zusammenfassend dargestellt.

Das Hintergrundwissen des "Handbuches" wird allen an Stadtentwicklung Interessierten das Verstehen und Anwenden des mit dem "Feldbuch" angebotenen Leitfadens zur Datierung der alltäglichen Umgebung vor Ort in der Stadt ermöglichen.

Lienhard Lötscher war Professor an der Universität Basel, der TU München und Inhaber des Lehrstuhls Kultur- und Siedlungsgeographie der Ruhr-Universität Bochum.

Kai Kühmichel ist Architekt und Stadtplaner, lehrte Architektur und Stadtplanung an der FH Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und im master städtebau-NRW.

 
 

Ludger Basten (Hg.)
Zwischen Basel, Bochum und Toronto - Einblicke in die Geographie postindustrieller Stadtentwicklungen
ISBN 978-3-643-11411-2
EUR 29,90

     

Die Städte und Stadtregionen der ,,entwickelten Welt" erfahren gegenwärtig eine Vielzahl von Veränderungen, die ihre räumlichen Strukturen, ihre sozialen Gefüge sowie ihr politisch-kulturelles Miteinander tiefgreifend beeinflussen. Diese Wandlungsprozesse stellen die Stadtforschung wie auch Planung und Politik vor neuartige Herausforderungen, wenn es darum geht, den Wandel zu analysieren und zu beeinflussen, um so die Qualitäten des Städtischen zu schützen oder gar auszubauen.

Der vorliegende Band reflektiert mit seinen originären Beiträgen nicht nur die vielschichtigen Dimensionen des Wandels, sondern auch die besondere Bedeutung lokaler Spezifika bei der empirischen Analyse. Die Beiträge behandeln daher einerseits recht verschiedene deutsche wie auch internationale Städte und Stadtregionen, andererseits werden sowohl die sozialen als auch die planerisch-gestalterischen sowie die strategischen Dimensionen der postindustriellen Stadtentwicklung in den Blick genommen.

Ludger Basten ist Professor für Wirtschafts- und Sozialgeographie am Institut für Soziologie der TU Dortmund.
     
  Rainer Danielzyk, Sebastian Lentz, Claus-C. Wiegandt (Hg.)
Suchst du noch oder wohnst du schon? Wohnen in polyzentrischen Stadtregionen
ISBN 987-3-643-12540-8
EUR 34,90
     

Welche Rolle spielt der gesellschaftliche Wandel für die Wahl eines Wohnstandortes? Wie beeinflussen räumliche Strukturen diese Entscheidungsprozesse? Diese beiden Fragen waren Ausgangspunkt für das Projekt „Wohnstandortentscheidungen in polyzentrischen Stadtregionen“, das von 2010 bis 2012 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wurde. Die Beiträge in diesem Sammelband präsentieren verschiedene Ergebnisse, die auf einer großen Haushaltsbefragung in den drei Untersuchungsregionen Köln/Bonn, Östliches Ruhrgebiet und Leipzig/Halle basieren. Zudem werden zahlreiche vertiefende Interviews mit Haushalten ausgewertet, deren Arbeitswelt den Kriterien einer zeitlichen und räumlichen Entgrenzung entspricht.

Herausgeber des Sammelbandes sind:

Rainer Danielzyk, Wissenschaftlicher Direktor des ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung gGmbH, Dortmund (bis 28.02.2013) und Professor am Institut für Umweltplanung der Leibniz Universität Hannover

Sebastian Lentz, Direktor des Leibniz-Instituts für Länderkunde und Professor für Regionale Geographie an der Universität Leipzig

Claus-C. Wiegandt, Professor am Geographischen Institut der Universität Bonn

     
 

Philip Engler (Hg.)
Reurbanisierung und Wohnwünsche - Die Bedeutung städtischer Strukturen für die Bevölkerung in der Stadtregion Hamburg
ISBN 978-3-643-12630-6
EUR 49,90

     

Dieser Band leistet einen Beitrag zum Diskurs der Reurbanisierung. Er greift die These einer steigenden Wertschätzung der Sadt als Wohnstandort auf und prüft diese auf der Basis eines spezifischen konzeptionellen und methodischen Ansatzes. Der Fokus liegt auf den Wohnwünschen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in der Stadtregion Hamburg. Es werden Antworten formuliert auf Fragen nach den Trägern der Reurbanisierung und nach der Abhängigkeit der Wohnwünsche von den Einstellungen zu städtischen Strukturen.

Philip Engler arbeitet als Lehrbeauftragter am Lehrstuhl Wirtschaftsgeographie der Universität Bayreuth und ist Mitarbeiter eines Europaabgeordneten.

     
  Lars Wiesemann (Hg.)
Öffentliche Räume und Diversität -
Geographien der Begegnung in einem migrationsgeprägten Quartier - das Beispiel Köln-Mülheim
ISBN 978-3-643-12953-6
EUR 34,90
     

Welches Potenzial haben öffentliche Räume als Orte der Begegnung für die Förderung eines toleranten Miteinanders in sozial und kulturell vielfältigen Stadtgesellschaften? Inwiefern ermöglichen sie Kontakte, durch die soziale Distanzen abgebaut und Fremdbilder aufgebrochen werden? Der vorliegende Band setzt sich mit Begegnungen in öffentlichen Räumen auseinander und beleuchtet ihre Bedeutung für die (Re-)Produktion bzw. Destabilisierung von Vorurteilen und Stereotypen. Dazu erfolgt eine Analyse alltäglicher Kontakterlebnisse von Bewohnern des Kölner Stadtteils Mülheim, eines Quartiers, das in starkem Maße durch Einwanderung geprägt ist.

Die Dissertation von Dipl.-Geogr. Lars Wiesemann entstand am Geographischen Institut der Universität Bonn im Arbeitsbereich Stadt- und Regionalforschung.

     
  Katharina Hackenberg (Hg.)
Baukultur in der kommunalen Praxis - Akteure, Instrumente und Strategien der Stadtgestaltung in einer schrumpfenden Stadt
ISBN 978-3-643-13135-5
EUR 34,90
     

Das Bild einer Stadt stiftet Identität und wird in Zeiten des zunehmenden Städtewettbewerbs zum Standortfaktor. Aber wer entscheidet darüber, wie die gebaute Umwelt gestaltet wird? Mit welchen Zielvorstellungen und mit welchen Einflussmöglichkeiten?
Unter dem Begriff der „Baukultur“ wird die Qualität gebauter Umwelt als kulturelle Hervorbringung diskutiert. Offen bleibt bislang, inwiefern ein baukultureller Anspruch in den politisch-planerischen Aushandlungsprozessen vor Ort erfüllt wird. Vor allem öffentliche Akteure in schrumpfenden Städten stehen angesichts begrenzter Ressourcen vor der besonderen Herausforderung, eine nachhaltige Entwicklung zu initiieren. Im vorliegenden Band wird daher die Bedeutung und Steuerung von Baukultur aus einer Governance-Perspektive am Beispiel der Stadt Wuppertal untersucht.

Die Dissertation von Dipl.-Geogr. Katharina Hackenberg entstand am Geographischen Institut der Universität Bonn im Arbeitsbereich Stadt- und Regionalforschung. Katharina Hackenberg ist hier wissenschaftliche Mitarbeiterin.
 
  Rebekka Oostendorp
Wohnstandortentscheidungen von Doppelverdienerhaushalten
Zum Zusammenwirken von Wohnen und Arbeiten in der polyzentrischen Stadtregion Köln/Bonn
ISBN 978-3-643-13030-3
EUR 34,90
     
Welche räumlichen Muster von Wohn- und Arbeitsorten lassen sich bei Doppelverdienerhaushalten in einer polyzentrischen Stadtregion erkennen? Wie beeinflusst die Arbeitssituation die Such- und Entscheidungsprozesse der Paare bei der Wohnstandortwahl? Und welche Strategien entwickeln sie darüber hinaus, um zwei Arbeitsorte mit einem gemeinsamen Wohnstandort zu vereinbaren?

Im vorliegenden Band werden Wohnstandortentscheidungen von Doppelverdienerhaushalten in der polyzentrischen Stadtregion Köln/Bonn untersucht. Doppelverdienerhaushalte werden dabei differenziert nach unterschiedlichen Wohnquartieren, Lebensphasen und Erwerbsmodellen betrachtet.

Die Dissertation von Dipl.-Geogr. Rebekka Oostendorp entstand am Geographischen Institut der UniversitW Bonn in der Arbeitsgruppe Stadt- und Regionalforschung im Rahmen des DFG-Projektes "Wohnstandort-entscheidungen in polyzentrischen Stadtregionen". Die Arbeit wurde mit dem NRW.BANK.Preis "Wohnen und Stadt" 2015 ausgezeichnet.


 
 

Sven Wörmer
Berufliche Mobilität im Alltag
Praktiken und Formen alltäglicher Lebensführung
ISBN 978-3-643-13379-3
EUR 34,90

 

     
Wiederkehrende berufliche Mobilität in Form von regelmäßigem Pendeln und Geschäftsreisen ist für viele Erwerbstätige ein fester Bestandteil des Arbeitslebens. Die räumliche Trennung von Wohn- und Arbeitsorten über größere Distanzen verschärft die Anforderungen an die Gestaltung des Alltags. Wie leben beruflich mobile Menschen ihren Alltag? Wie gelingt ihnen unter diesen Bedingungen die räumliche und zeitliche Bewältigung des Privatlebens? Im vorliegenden Band werden die Auswirkungen der beruflichen Mobilität auf die alltägliche Lebensführung untersucht und Strategien und Praktiken analysiert, mit denen Menschen versuchen, ihr Privatleben mit den berufsbedingten Mobilitätsanforderungen zu vereinbaren. In diesem Zusammenhang wird auch die Rolle der Ortsbindungen für eine zufriedenstellende Lebensführung betrachtet.

Sven Wörmer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe Stadt- und Regionalforschung am Geographischen Institut der Universität Bonn.